feenküsse mit schokocreme & baiser

Feenküsse mit Schokocreme & Baiser

Zarte Mürbeteigplätzchen mit selbstgemachter Schokocreme und luftiger Baiserhaube – besondere Weihnachtsplätzchen, die auf der Zunge zergehen

Diese Feenküsse mit Schokocreme und Baiser sind ein etwas ausgefalleneres Weihnachtsgebäck und machen auf dem Plätzchenteller richtig etwas her. Ein zarter Mürbeteig bildet die Basis, darauf kommt eine kleine Portion selbstgemachte Schokocreme und zum Schluss eine luftige Baiserhaube.

Beim Backen wird der Boden leicht goldbraun, die Schokocreme bleibt schön weich und das Baiser bekommt außen eine feine Hülle. Die kleinen Plätzchen sehen fast wie Mini-Törtchen aus und eignen sich wunderbar für Advent, Weihnachten oder zum Verschenken.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, cremiger Schokolade und süßem Baiser ist besonders fein.

Das Rezept sieht aufwendig aus, ist aber mit etwas Vorbereitung gut machbar.

Der Mürbeteig kann bereits am Vortag vorbereitet werden, und die selbstgemachte Schokocreme macht die Feenküsse geschmacklich noch besser als eine fertige Creme.

Tipps & Tricks

Der Mürbeteig sollte wirklich gut gekühlt sein. Dadurch lässt er sich sauber ausstechen und läuft beim Backen weniger auseinander.

Die Schokocreme vor dem Auftragen etwas abkühlen lassen. Ist sie zu warm oder zu flüssig, kann sie auf dem Teig verlaufen.

Nicht zu viel Schokocreme verwenden. Ein kleiner Klecks reicht vollkommen aus.

Beim Baiser den Zucker langsam einrieseln lassen. So wird die Masse besonders stabil und glänzend.

Die Rührschüssel für das Eiweiß muss sauber und fettfrei sein.

Die Baiserhauben nicht zu groß aufspritzen. Kleine, kompakte Häubchen sehen schöner aus und backen gleichmäßiger.

Die Feenküsse nicht zu lange backen. Der Mürbeteig soll mürbe bleiben und das Baiser möglichst hell.

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Bildhinweis: Das Rezeptbild wurde mithilfe von KI nachbearbeitet.

feenküsse mit schokocreme & baiser

Feenküsse mit Schokocreme und Baiser

Tobias Röder
Zarte Mürbeteigplätzchen mit selbstgemachter Schokocreme und luftiger Baiserhaube –
besondere Weihnachtsplätzchen, die auf der Zunge zergehen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Koch-/Backzeit 15 Minuten
Kühl stellen 1 Stunde
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten
Gericht Dessert, Plätzchen
Küche Deutsch, Österreichisch
Portionen 38 Stück

Kochutensilien

  • große Rührschüssel
  • kleine Schüssel
  • Küchenwaage
  • Nudelholz
  • runder Ausstecher, ca. 4–5 cm
  • Backblech
  • Backpapier
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • kleiner Topf
  • Schneebesen oder Löffel
  • Spritzbeutel
  • große Sterntülle
  • Teelöffel
  • Kuchengitter

Zutaten
  

Für den Mürbeteig

  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb Größe M
  • 200 g kalte Butter
  • etwas gemahlene Vanille oder 1 TL Vanillepaste

Für die Schokocreme

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Butter

Für die Baiserhaube

  • 2 Eiweiß Größe M
  • 1 Prise Salz
  • 150 g feiner Zucker

Zubereitung
 

  • Mürbeteig herstellen:
    Mehl, Puderzucker und Salz miteinander vermischen.
    Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Eigelb und Vanille dazugeben.
    Alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
    Nicht länger kneten als nötig, damit die Butter nicht zu warm wird.
  • Teig kühlen:
    Den Teig flach drücken und gut abgedeckt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
    Durch die Kühlzeit lässt er sich später leichter ausrollen und behält beim Backen besser seine Form.
  • Schokocreme zubereiten:
    Die Zartbitterschokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben.
    Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen.
    Die heiße Sahne über die gehackte Schokolade gießen und etwa 1 Minute stehen lassen.
    Anschließend glatt rühren.
    Zum Schluss die Butter unterrühren.
    Die Schokocreme abkühlen lassen, bis sie dickflüssig und streichfähig ist.
  • Backofen vorbereiten:
    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen.
    Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Plätzchen ausstechen:
    Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3–4 mm dick ausrollen.
    Mit einem runden Ausstecher kleine Plätzchen ausstechen.
    Mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Baiser herstellen:
    Die Eiweiße mit einer Prise Salz zunächst schaumig schlagen.
    Anschließend den Zucker langsam und portionsweise einrieseln lassen.
    Die Masse mehrere Minuten weiterschlagen, bis ein fester, glänzender Eischnee entstanden ist.
    Beim Herausziehen der Rührbesen sollten stabile Spitzen stehen bleiben.
  • Schokocreme auftragen:
    Auf jedes ungebackene Mürbeteigplätzchen etwa 1/2 Teelöffel Schokocreme geben.
    Dabei rundherum einen kleinen Rand frei lassen.
  • Baiser aufspritzen:
    Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.
    Auf jedes Plätzchen eine kleine, hohe Baiserhaube spritzen.
    Die Schokocreme sollte dabei weitgehend bedeckt sein.
  • Feenküsse backen:
    Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen etwa 13–15 Minuten backen.
    Die Mürbeteigränder sollten nur leicht goldbraun werden.
    Auch das Baiser sollte möglichst hell bleiben und höchstens ganz leicht Farbe bekommen.
  • Auskühlen lassen:
    Die Feenküsse nach dem Backen zunächst etwa 5 Minuten auf dem Backblech ruhen lassen.
    Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

Notizen

Nährwerte pro Stück
Bei etwa 38 Feenküssen ungefähr:
  • ca. 125–140 kcal
  • ca. 1–2 g Eiweiß
  • ca. 16–18 g Kohlenhydrate
  • ca. 7–8 g Fett
Die Angaben sind ungefähre Werte und hängen insbesondere von Größe und verwendeter Schokolade ab.
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Gelingsicherheits-Check

Das Verhältnis von 300 g Mehl zu 200 g Butter und 1 Eigelb ergibt einen klassischen und stabilen Mürbeteig.

Die 1 Stunde Kühlzeit ist wichtig, damit sich der Teig gut ausrollen lässt und beim Backen seine Form behält.

Die Schokocreme aus 100 g Schokolade und 50 ml Sahne ist bewusst relativ fest gehalten. Dadurch bleibt sie als Füllung stabil und läuft beim Backen nicht unnötig auseinander.

Für das Baiser passen 2 Eiweiß und 150 g Zucker gut zusammen. Entscheidend ist, den Zucker langsam einzuarbeiten und die Masse wirklich steif zu schlagen.

Die Backzeit von etwa 13–15 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze ist plausibel. Ich würde ab Minute 12 kontrollieren, damit das Baiser nicht zu dunkel wird.

Aufbewahrung

Die vollständig ausgekühlten Feenküsse in einer gut schließenden Plätzchendose aufbewahren.

Zwischen die einzelnen Lagen Backpapier legen und möglichst nicht zu viele Schichten übereinander stapeln, damit die Baiserhauben nicht beschädigt werden.

Kühl und trocken gelagert schmecken sie etwa 1–2 Wochen sehr gut.

Fazit

Diese Feenküsse mit Schokocreme und Baiser sind ein wunderschönes Weihnachtsgebäck, das sich deutlich von klassischen Plätzchen abhebt.

Der mürbe Boden, die selbstgemachte Schokoladenfüllung und die luftige Baiserhaube ergeben kleine, zarte Weihnachtsköstlichkeiten, die auch optisch richtig etwas hermachen.

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